Heute war ich dann endlich im
Shack.
Als der CCCS seine Vorträge noch in den Wagenhallen abhielt, hörte ich oft, das sei ja abgelegen und schwer zu finden (Innerer Nordbahnhof). Der Shack nun (Äußerer Nordbahnhof) ist noch abgelegener und noch schwerer zu finden, selbst wenn man schon die Adresse und das Gelände gefunden hat, aber die Fußwege vom Eckartshaldenweg aus sind immerhin mit Schildern angezeigt! In der dunklen Jahreszeit ist aber ne Taschenlampe schon angebracht - ich hab auf dem Rückweg die Treppe kaum wiedergefunden, die sich in den Büschen verbarg, und wir haben Mitte Juni und es war quasi noch taghell
Aber: die haben seit Mai dort echt was auf die Beine gestellt. Es gibt Tische, Sofas, Deko und offenbar auch genug Leute mit Auto, die die Getränkeversorgung sicherstellen. Das ist schon ziemlich cool. Wir hatten damals ja echte Probleme immer alles Zeug in die Wagenhalle zu karren. Beim Shack gibt es offenbar aber genug Freiwillige und das gefällt mir.
Außerdem wurde ich Zeugin einer Tablet-PC-Reparatur. Der junge Mann nahm den Rechner komplett auseinander. Ich habs ja nicht so mit Hardware und hätt mir vielleicht mal die Mailadresse geben lassen sollen für alle Fälle
Jedenfalls hatte die Besitzerin des Tablet-PC ihn versehentlich in Sojamilch gebadet und die Säuberungsaktion wäre vermutlich am Sonntag etwas einfacher gewesen. Der PC war im Gegensatz zu seiner Besitzerin jedenfalls kein Veganer und das CD-Laufwerk war regelrecht festgeklebt.
Nach dem Zusammenbauen blinkten leider einige LEDs und der Bildschirm blieb schwarz. Ein erfahrener LUGSer und Hacker gab dann zu bedenken, daß man den Rechner vielleicht mit destilliertem Wasser hätte behandeln sollen, was dann flugs von der Tanke geholt wurde. Wie es dem Patienten danach erging, habe ich an diesem Abend aber nicht mehr abgewartet.
Nett wars!