Die Kategorie "Welt retten" muß ich heute allerdings mit einem Fragezeichen versehen.
Ich habe wieder mal eine "BRIGITTE" gekauft. Ich bin keine regelmäßige Leserin solcher Zeitschriften, vor allem weil sich das Themenspektrum irgendwann SO stark übers Jahr wiederholt, daß eigentlich auch nichts neues mehr geboten ist.
Es war nur so, das Wochenende war nicht soo voll und da les ich gern auch da mal wieder herein.
Hängengeblieben bin ich am Artikel "Fleischlos in Bremen". Einige Städte (?) propagieren offenbar aus Umweltschutzgründen einen vegetarischen Tag in der Woche. Grundsätzlich waren mir die Zusammenhänge zwischen Fleischkonsum und CO2 schon bekannt, aber so richtig glücklich fand ich den Artikel aus vielerlei Gründen nicht.
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Freitag, 16. April 2010
Wo können Männer Frauen kennenlernen?
So höret eine mögliche Antwort auf diese weltbewegende Frage. Sie ist nicht "in Volkshochschulkursen" (wobei das und Tanzkurse nicht sooo falsch ist). Nein, sie lautet:
auf Bauchtanzgalas.
Ich komme soeben von einer (detaillierter Bericht folgt!), es waren bestimmt 75% Frauen im Publikum, und ich sage Euch: nicht die häßlichsten, sondern wirklich schöne und toughe Frauen verschiedener Kulör. Die meisten von denen tanzen auch, das heißt sie haben auf jeden Fall ein sinnliches Empfinden und können sich bewegen!
Was will man(n) noch? Man kann ja sogar eine ansprechen und sich mal in die Materie einführen lassen ...
Einen Versuch ists wert!
auf Bauchtanzgalas.
Ich komme soeben von einer (detaillierter Bericht folgt!), es waren bestimmt 75% Frauen im Publikum, und ich sage Euch: nicht die häßlichsten, sondern wirklich schöne und toughe Frauen verschiedener Kulör. Die meisten von denen tanzen auch, das heißt sie haben auf jeden Fall ein sinnliches Empfinden und können sich bewegen!
Was will man(n) noch? Man kann ja sogar eine ansprechen und sich mal in die Materie einführen lassen ...
Einen Versuch ists wert!
Donnerstag, 11. Februar 2010
SWIFT-Abkommen erstmal gestoppt
Das Europaparlament hat das SWIFT-Abkommen mit den USA, nach dem diese ungehemmten Zugang auf europäische Bankdaten gehabt hätte, erst einmal gestoppt. Es müssen nun Anträge im Einzelfall gestellt werden.
Aus Datenschutzsicht ist dies die beste Lösung. Wir können unsere Freiheit nicht unter dem Deckmantel der Terrorfahndung aufgeben und jegliche Daten freilassen. Was ich wo einkaufe und wie bezahle, geht in den USA nun wirklich niemanden etwas an. Und ob ich da jemals einreisen werden, muss ich mir auch schwer überlegen
Aus Datenschutzsicht ist dies die beste Lösung. Wir können unsere Freiheit nicht unter dem Deckmantel der Terrorfahndung aufgeben und jegliche Daten freilassen. Was ich wo einkaufe und wie bezahle, geht in den USA nun wirklich niemanden etwas an. Und ob ich da jemals einreisen werden, muss ich mir auch schwer überlegen
Sonntag, 17. Januar 2010
UnFuck an der HS Furtwangen
Vergangenen Samstag hielt ich auf der Veranstaltung UnFuck (Unix Friends and User Campus Kamp) http://www.unfuck.eu/ meinen (mittlerweile) üblichen Vortrag über Datenschutz (Präsentation unter http://http://www.querulantin.de/Vortraege/).
An der Hochschule Furtwangen ist alles nett und überschaubar, selbst die Aula hat eine angenehme Größe. Die Atmosphäre war kuschlig und ein bißchen wie auf dem Congress - im Eidelstedter Bürgerhaus. Nach dem Vortrag konnte ich noch wirklich schöne Gespräche mit den Teilnehmern führen. Ich fand alles sehr nett und es hat viel Spaß gemacht!
Mein Chaosjahr fing also gut an!
An der Hochschule Furtwangen ist alles nett und überschaubar, selbst die Aula hat eine angenehme Größe. Die Atmosphäre war kuschlig und ein bißchen wie auf dem Congress - im Eidelstedter Bürgerhaus. Nach dem Vortrag konnte ich noch wirklich schöne Gespräche mit den Teilnehmern führen. Ich fand alles sehr nett und es hat viel Spaß gemacht!
Mein Chaosjahr fing also gut an!
Dienstag, 12. Januar 2010
Fingerabdruckscanner in der Grundschule
Immer wenn man denkt, es könne nicht mehr schlimmer kommen, erreichen mich Meldungen bei denen ich glaube, ich bin in einem GANZ schlechten Film oder in einem Roman von Kafka.
Heute lese ich in http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,671405,00.html, daß eine Grundschule in Gilching für den Nachmittag, wo einige Räume der Schule für Musikunterricht vermietet sind, einen Fingerabdruckscanner als Zugangskontrolle installiert hat und auch noch unter http://www.gilching.de/cms/buergerservice-gemeinde-gilching/newsdetails/finger-print-system/ behauptet, es fielen weniger Daten an als bei einem Chipkartensystem,
Mir ist so schlecht, mir fehlen echt die Worte. Daher schrieb ich soeben an den Bürgermeister und die Rektorin (Adressen sind leicht zu finden).
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Heute lese ich in http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,671405,00.html, daß eine Grundschule in Gilching für den Nachmittag, wo einige Räume der Schule für Musikunterricht vermietet sind, einen Fingerabdruckscanner als Zugangskontrolle installiert hat und auch noch unter http://www.gilching.de/cms/buergerservice-gemeinde-gilching/newsdetails/finger-print-system/ behauptet, es fielen weniger Daten an als bei einem Chipkartensystem,
Mir ist so schlecht, mir fehlen echt die Worte. Daher schrieb ich soeben an den Bürgermeister und die Rektorin (Adressen sind leicht zu finden).
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Montag, 4. Januar 2010
Frauenzeitschrift Brigitte nun ohne Profi-Models
Sicher haben es einige von Euch schon früher mitgekriegt: die Frauenzeitschrift Brigitte hat im Herbst die neue Sommerkollektion nicht mit Profi-Models aufgenommen, sondern mit "ganz normalen Frauen", die hauptberuflich ganz andere Dinge tun. Ich habe im Grundsatz natürlich nichts gegen Profi-Models, aber ich begrüße dies.
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Dienstag, 29. Dezember 2009
Coming home for 26C3
Nach zwei Jahren Abstinenz war ich dieses Jahr wieder auf dem Chaos Communication Congress.
Der Congress bringt das bcc inzwischen an die Grenze seiner Kapazitäten. Die Dauerkarten waren am ersten Congresstag irgendwann im Laufe des Vormittags schon vergriffen.
Am zweiten Congresstag war ich u.a. mit dem Haecksenfrühstück und den daran anschließenden Vorträgen befasst. Diese vier Stunden waren am Congress nur für Frauen vorgesehen. Erfreulicherweise hatten wir wirklich internationales Publikum (Schweden, Belgien, NYC, Seattle, Österreich) und wieder bezeichneten die Teilnehmerinnen aus den USA die deutsche Hackerszene als "friendly". Im Anschluß an unser übliches Frühstück hatten wir drei Vorträge: Vorstellung des Cybermentor-Projekts, geschickt Bloggen und Mails verschlüsseln mit GPG.
Meinem Eindruck nach waren diesmal schon mehr Frauen und Mädchen auf dem Congress! Aber: wir werden es erst "geschafft" haben, wenn bei solchen Veranstaltungen auch auf dem Frauenklo Schlangen sind.
Für das Chaosradio habe ich im Anschluß auch noch ein Interview gegeben.
Jedenfalls waren es für mich wieder prima Tage, an denen ich mich unter den ganzen Gleichgesinnten wohltuend normal fühlen konnte und wo man nicht jedem erklären muß, daß man manchen Gesetzen sehr kritisch gegenübersteht,
Der Congress bringt das bcc inzwischen an die Grenze seiner Kapazitäten. Die Dauerkarten waren am ersten Congresstag irgendwann im Laufe des Vormittags schon vergriffen.
Am zweiten Congresstag war ich u.a. mit dem Haecksenfrühstück und den daran anschließenden Vorträgen befasst. Diese vier Stunden waren am Congress nur für Frauen vorgesehen. Erfreulicherweise hatten wir wirklich internationales Publikum (Schweden, Belgien, NYC, Seattle, Österreich) und wieder bezeichneten die Teilnehmerinnen aus den USA die deutsche Hackerszene als "friendly". Im Anschluß an unser übliches Frühstück hatten wir drei Vorträge: Vorstellung des Cybermentor-Projekts, geschickt Bloggen und Mails verschlüsseln mit GPG.
Meinem Eindruck nach waren diesmal schon mehr Frauen und Mädchen auf dem Congress! Aber: wir werden es erst "geschafft" haben, wenn bei solchen Veranstaltungen auch auf dem Frauenklo Schlangen sind.
Für das Chaosradio habe ich im Anschluß auch noch ein Interview gegeben.
Jedenfalls waren es für mich wieder prima Tage, an denen ich mich unter den ganzen Gleichgesinnten wohltuend normal fühlen konnte und wo man nicht jedem erklären muß, daß man manchen Gesetzen sehr kritisch gegenübersteht,
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