Ich habe schonmal ein paar Dinge leidlich erfolgreich bei Ebay vertickt und fand das eigentlich auch ganz lustig. Ich lese auch die Info-(Werbe-)mails quer und hätte letzte und diese Woche Gelegenheit gehabt, Dinge ohne Gebühr einzustellen. Da ich mich in einer Phase der permanenten Ausmistung befinde, ist immer was zum verkaufen da. Nicht alles wird gespendet oder weggeworfen.
Was aber in KEINER der ganzen Mails erwähnt wurde: Verkäufer mit unter 50 Punkten dürfen nur noch verkaufen, wenn sie als Zahlungsmethode PayPal anbieten. Diese Frechheit offenbarte sich mir gestern nach dem Login.
Das ist natürlich für datenschutzbewussten Menschen wie mich der Tod. In meinem Vorträgen sage ich immer: man kommt in einem normalen Leben idR. heutzutage nicht mehr ohne Konto aus. Das hat nichtmal Wau Holland geschafft, und der war weiß Gott ein größerer Querulant als ich. Und: die Bank weiß ALLES über Dich. Sie weiß, wo das Geld herkommt und je nachdem wieviele Kartenzahlungen und Überweisungen man tätigt, weiß sie auch, wo das Geld hingeht. Oder wo ich die meiste Zeit abhebe, mich also physikalisch befinde. Klar ist das ein Vorteil, wenn ich auf dem Auszug lesen kann, wo ich wann abgehoben habe, auch als Sicherheit für mich. Aber andere haben dann diese Info eben auch.
Zurück zum Thema: ein wenig Befriedigung hat es mir dann doch verschafft, daß sich das Bundeskartellamt der Sache annimmt.
Ich mache diesen Zirkus jedenfalls nicht und verschenke und spende mein Zeug jetzt. Ich bin sehr dankbar, auf die Erlöse aus dem geplanten Verkauf nicht angewiesen zu sein wie andere Menschen.
Freitag, 26. Februar 2010
Bye, bye, ebay
Trackbacks
Trackback-URL für diesen Eintrag
Keine Trackbacks



