Das Thema "Mißbrauch an katholischen Schulen" kann ich leider nicht so ganz vorbeiziehen lassen.
Wie Ihr wißt, war ich auf einem katholischen Mädchengymnasium und wie immer bei solchen negativen Schlagzeilen werden die Schulen, die gut sind und an denen soetwas nicht passiert, mit in den Schmutz gezogen. Das ist trauirg und überflüssig.
In Richtung von Herrn Bischof Mixa muß ich allerdings sagen: es ist eine bodenlose Frechheit und blanker Hohn zu behaupten, daran sei die 68er Revolution samt ihrer sexuellen Befreiung mitschuld. Als ob es Mißbrauch, Lügen, Bruch des Zölibats vorher in der katholischen Kirche nicht gegeben hätte!
Umgekehrt wird ein Schuh draus: ohne die 68er würde immer noch nicht über Sexualität und die kriminelle Seite dessen, den Mißbrauch und die Vergewaltigung gesprochen.
Weiterhin hat die katholische Kirche ja die "nette" Angewohnheit, ihre Würdenträger von der weltlichen Gerichtsbarkeit fernzuhalten, was in einem Rechtsstaat ja so eigentlich auch nicht geht. Total unverantwortlich ist allerdings, die Täter nicht einfach in ein Kloster wegzusperren, sondern sie weiter in der Kinder- und Jugendarbeit zu belassen. Das ist zutiefst unchristlich, unbarmherzig und dafür gibts auch keine Entschuldigung und keinen Sündenerlaß.
Örks, wie schlecht.