Ausgehend von der Diskussion um Google Street View möchte ich mal die Frage in den Raum stellen, ob man alles, was technisch möglich ist, auch unbedingt umsetzen muß.
Einige Beispiele vorweg: es ist heute zweifellos möglich, sich einen RFID-Ship unter die Haut zu pflanzen (s.
http://www.rfidhand.de/). Dennoch muß man das nicht tun und ich würd mich auch wehren.
Es ist heute möglich, mithilfe von Mobil- (und Satellitentelephonen) immer (!) und überall (!) erreichbar zu sein. Dennoch kann es gut sein, mal wirklich abzuschalten, einfach dort zu sein, wo man gerade ist und mit wem man gerade ist, ohne sich mit Dritten via Phone befassen zu müssen.
Facebook stellt dieser Tage einen neuen Dienst vor (
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,712612,00.html), man meldet sich an und via Mobiltelephon entsteht so eine Art Marauder's Map. Nur: wer zum Henker muß wissen, wo ich bin? Die Leute mit denen ich mich grad treffe, wissen wo ich bin. Alle anderen müssen das nicht wissen.
Wo sich mir aber der eigentlich Sinn gar nicht mal richtig erschließt, ist Google Street View. Freundlicherweise haben sie im der Druckversion des Spiegel eine Doppelseite Werbung und versuchen es zu erklären.
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