Nach unserem Mädelsabend wollten wir unsere Freundin heimbringen (mit dem Auto) und gerieten vor dem Stuttgarter Hauptbahnhof um halb 11 in eine spontane Demo gegen den Abriß des Nordflügels des Hauptbahnhofs. Dort sollte bereits heute der Bauzaun aufgestellt werden (s.a. http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2576529_0_9223_-abrissarbeiten-am-hauptbahnhof-beginnen-bauarbeiter-unter-polizeischutz.html).
Geplant war der Abriß für Mitte August. Die Verhandlung, ob der Bonatz-Bau nicht doch unter Denkmalschutz steht und gar nicht abgerissen werden DARF, beginnt erst im September.
Die Schnellstrecke nach Ulm wird 865 Millionen (!) teurer als veranschlagt, wie diese Woche herauskam.
Die Bevölkerung will diesen Wahnsinn stoppen. Heute Nacht waren von Schülern bis Damen mit weißen Haaren alle Altersgruppen von Stuttgartern vertreten, wie wir sehen konnten. Es war soweit friedlich, es war nur wirklich viel los.
Ich bin auch dagegen, daß jetzt überhastet Fakten geschaffen werden, denn das Abreißen von geschichtswichtigen Gebäuden hat gerade in Stuttgart eine lange und ganz schlechte Tradition.
Bis letztens war ich übrigens noch für die schnellere Strecke nach Ulm - aber nicht zu jedem Preis.
Die Versenkung des Hauptbahnhofs war schon immer sinnfrei und ich wiederhole: wenn Kopfbahnhöfe soooooo altbacken und sinnlos sind, warum bauen wir dann nicht FfM und München als erstes um? Zweifellos sind das genauso wichtige Knotenpunkte im Bahnnetz wie Stuttgart.
Und eines ist sicher: legal und rechtsstaatlich ist mal echt anders!
Mittwoch, 28. Juli 2010
Zweimal Kindeswohl
Ein weiterer Kommentar zum Spiegel 29/10.
Ein Artikel ("Es kracht, es klatscht") befasst sich mit Kindern, die vom Jugendamt ihren Eltern entzogen werden. Der geschilderte Fall und die Art wie er geschildert wird, läßt Zweifel daran aufkommen, ob in diesem Fall richtig entschieden wurde, die Kinder einer Alleinerziehenden zu entziehen.
Weiter hinten im Heft wird ein Auszug aus einer Streitschrift der Berliner Richterin Kirsten Heisig, die sich kürzlich das Leben nahm.
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Ein Artikel ("Es kracht, es klatscht") befasst sich mit Kindern, die vom Jugendamt ihren Eltern entzogen werden. Der geschilderte Fall und die Art wie er geschildert wird, läßt Zweifel daran aufkommen, ob in diesem Fall richtig entschieden wurde, die Kinder einer Alleinerziehenden zu entziehen.
Weiter hinten im Heft wird ein Auszug aus einer Streitschrift der Berliner Richterin Kirsten Heisig, die sich kürzlich das Leben nahm.
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Erreichbarkeit und Muße
Im SPIEGEL von letzter Woche (29/10) ging es im Leitartikel um "Ich bin dann mal off - Über die Kunst des Müßiggangs im digitalen Zeitalter"
Ein sehr berechtiges Thema, denn die Onlinesucht ergreift ja in jüngster Zeit nicht nur uns Nerds, die wir schon ewig im Netz abhängen und das "immer on" sein zur Kunstform erhoben haben.
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Ein sehr berechtiges Thema, denn die Onlinesucht ergreift ja in jüngster Zeit nicht nur uns Nerds, die wir schon ewig im Netz abhängen und das "immer on" sein zur Kunstform erhoben haben.
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Sonntag, 25. Juli 2010
Vergessene Filme.
Eigentlich gehört dies fast nicht in die Kategorie "Kino", leider hatte dieser Film nie einen Kinostart in .de: "The Brave" von und mit Johnny Depp. Ein Johnny Depp Film den ich nicht kannte. Aber da er 1998 auf Video rauskam, zu einer Zeit wo ich im Kino gewohnt habe, da wundert mich nichts.
Und da der Film 12 Jahre alt ist, gibts auch kaum Gefahr, etwas zu spoilern.
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Und da der Film 12 Jahre alt ist, gibts auch kaum Gefahr, etwas zu spoilern.
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Dienstag, 20. Juli 2010
Studentisches WG-Leben
Gestern war ich seit langem mal wieder in einer Studenten-WG. Eine Freundin, die ich erst vor kurzem kennengelernt habe, hatte mich eingeladen.
Ich fands soooo gemütlich. Natürlich ist grad Prüfungs- und Abgabezeit und alle waren so bißchen unmotiviert zum lernen (klar, bei dem Wetter..), aber es war auch witzig. An der Spülmaschine prangte ein Schild "Lady Spülschlampe" und der Kühlschrank war natürlich mit Postkarten beklebt. Im Bad hin ein Zettel, was bei der Säuberung alles zu tun sei. Nur machen tat das offenbar keiner
Und ich glaube man muß gepierct sein, um da einziehen zu dürfen.
Insgesamt schöner Abend! Aber ich weiß auch: ich könnte das nicht mehr... aber genug WG Erfahrung hab ich ja.
Ich fands soooo gemütlich. Natürlich ist grad Prüfungs- und Abgabezeit und alle waren so bißchen unmotiviert zum lernen (klar, bei dem Wetter..), aber es war auch witzig. An der Spülmaschine prangte ein Schild "Lady Spülschlampe" und der Kühlschrank war natürlich mit Postkarten beklebt. Im Bad hin ein Zettel, was bei der Säuberung alles zu tun sei. Nur machen tat das offenbar keiner
Und ich glaube man muß gepierct sein, um da einziehen zu dürfen.
Insgesamt schöner Abend! Aber ich weiß auch: ich könnte das nicht mehr... aber genug WG Erfahrung hab ich ja.
Samstag, 17. Juli 2010
The Ochs-Effect
Wanderer, kommst Du nach Forchheim, so gehe nicht über Los, sondern kehre im Roten Ochs ein.
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Bahnfahren wieder mal
Von gestern auf heute war ich wieder einmal unterwegs. Da ich mit einer Freundin Bahn fuhr, hatten wir beschlossen eine Reservierung vorzunehmen, denn Freitag nachmittag ist in der Bahn ja fast immer etwas los.
Ich hab dummerweise die Reservierung nicht sofort kontrolliert, denn statt für "Freitag" wie ich sagte, hatte ich eine Reservierung für Donnerstag. Das habe ich dann kurz vor Fahrtantritt gemerkt. Man muss eben doch immer alles sofort nachkontrollieren, es hilft nichts.
Da wir noch Zeit hatten, versuchte ich eine neue Reservierung zu machen. Ich schilderte kurz, was passiert war und der Mensch am Schalter gab sich auch echt Mühe, sagte aber er sähe leider nur noch die 10% Expressplätze und eben nicht mehr die Plätze die z.B. noch den Tag zuvor freigewesen wären. Wir ergatterten noch eine Reservierung für eine Teilstrecke und ich erhielt sogar eine Gutschrift. In echtem Geld. Ich war erstaunt!
Die Klimaanlage im IC ließ aber leider auch zu wünschen übrig wie ich leider sagen muß, und dann sagten Mitreisende noch, in dem Wagen in dem wir uns aufhielten wäre es sogar noch GUT! Nungut, wir hörten ja die Tage von den Klimaproblemen. Die ICs sind also auch betroffen. Richtig gut war das Klima vor 2 Wochen in einem RE (nicht Dosto, nicht altes Wagenmaterial).
Ich fahr immer noch sehr gerne Bahn.
Ich hab dummerweise die Reservierung nicht sofort kontrolliert, denn statt für "Freitag" wie ich sagte, hatte ich eine Reservierung für Donnerstag. Das habe ich dann kurz vor Fahrtantritt gemerkt. Man muss eben doch immer alles sofort nachkontrollieren, es hilft nichts.
Da wir noch Zeit hatten, versuchte ich eine neue Reservierung zu machen. Ich schilderte kurz, was passiert war und der Mensch am Schalter gab sich auch echt Mühe, sagte aber er sähe leider nur noch die 10% Expressplätze und eben nicht mehr die Plätze die z.B. noch den Tag zuvor freigewesen wären. Wir ergatterten noch eine Reservierung für eine Teilstrecke und ich erhielt sogar eine Gutschrift. In echtem Geld. Ich war erstaunt!
Die Klimaanlage im IC ließ aber leider auch zu wünschen übrig wie ich leider sagen muß, und dann sagten Mitreisende noch, in dem Wagen in dem wir uns aufhielten wäre es sogar noch GUT! Nungut, wir hörten ja die Tage von den Klimaproblemen. Die ICs sind also auch betroffen. Richtig gut war das Klima vor 2 Wochen in einem RE (nicht Dosto, nicht altes Wagenmaterial).
Ich fahr immer noch sehr gerne Bahn.
Mittwoch, 14. Juli 2010
ein Haushalt lasse sich "ohne Probleme ohne einen PC führen"
Ein Freund wies mich auf einen Artikel auf SpOn hin: Hartz IV Computer: Ich schenk dir das Tor zur Welt.
Es geht darum, daß zwei Hartz IV Empfänger aus gebrauchten Teilen Rechner für andere Hartz IV Empfänger zusammenschrauben und einen Verein gegründet haben.
Ich finde diese Aktion großartig. Erlaubt ist sie dennoch nicht, und gewünscht ist es wohl auch nicht.
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Es geht darum, daß zwei Hartz IV Empfänger aus gebrauchten Teilen Rechner für andere Hartz IV Empfänger zusammenschrauben und einen Verein gegründet haben.
Ich finde diese Aktion großartig. Erlaubt ist sie dennoch nicht, und gewünscht ist es wohl auch nicht.
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Kaum ist man ne Weile nich in der Stadt...
.... sind diverse Läden weg.
Ich war die Tage in der Calwer Passage. Der Leysieffer ist weg *schnüff*, ein ganz brauchbares Cafe hat einem Trachtenladen Platz gemacht (!!!11elf). Daß der Ed Hardy Laden wegist, ist kein Verlust. T-Shirts aus billigstem dünnen Stoff mit den schiefsten Nähten die ich JEMALS gesehen habe über 100 Euronen... sind die noch ganz sauber?
Aber nungut, die Stadt bewegt und verändert sich.
Ich war die Tage in der Calwer Passage. Der Leysieffer ist weg *schnüff*, ein ganz brauchbares Cafe hat einem Trachtenladen Platz gemacht (!!!11elf). Daß der Ed Hardy Laden wegist, ist kein Verlust. T-Shirts aus billigstem dünnen Stoff mit den schiefsten Nähten die ich JEMALS gesehen habe über 100 Euronen... sind die noch ganz sauber?
Aber nungut, die Stadt bewegt und verändert sich.
Montag, 5. Juli 2010
ELENA aussetzen? Je schneller desto besser!
Herr Brüderle will ELENA wegen der explodierenden Kosten aussetzen, der Mittelstand würde nicht entlastet. Frau Leutheuser-Schnarrenberger hatte schon zuvor ihre Datenschutz-Bedenken geäußert, genau wie heute Peter Schaar. Es wird viel zuviel gespeichert inklusive von "Freitext", der von Arbeitgebern für beliebige Diffamierung genutzt werden kann. Unter dem Deckmantel von "Erleichterungen" und Kosteneinsparungen wird gespeichert, als gäbe es kein Morgen!
Allein: zuständig ist Zensursula, und die wird vermutlich nichts unternehmen
Wie lange wollen wir eigentlich noch so weitermachen und Datenhalden sondergleichen entstehen lassen?
Allein: zuständig ist Zensursula, und die wird vermutlich nichts unternehmen
Wie lange wollen wir eigentlich noch so weitermachen und Datenhalden sondergleichen entstehen lassen?
Die spinnen, die Bayern
Mal ehrlich, das ist doch totaler Bullshit mit dem kompletten Nichtrauchen überall. Wohlgemerkt, das sage ich als NICHTraucher.
Ich mag es natürlich in einem rauchfreien Restaurant zu sitzen, aber ich möchte ja sehen, wie nächstes Jahr 200 Leute auf der Wiesn mal eben vors Zelt gehen um eine zu rauchen.
Was mich auch ärgert ist diese Bevormundung der Bürger. Ebenso wie das unsinnige Verbot des Verkaufs von Alkohol (an ERWACHSENE, hallo?) denke ich, wir müssen hier wieder einmal nicht alles überregulieren.
Wir sollten lieber einen Schritt in Richtung Kommunikation, Rücksichtnahme und Finden von Lösungen machen, denn langsam sehe selbst ich, daß die Gastronomen hier geschädigt werden.
Sie haben die Wahl zwischen Pest und Pocken: Bußen wegen Ordnungswidrigkeiten, weil sie das Rauchen gesetzeswidrig erlauben oder Anzeigen der Nachbarn, denn Gäste die VOR der Gaststätte stehen und rauchen, flüstern auch nicht immer und verursachen eben Geräusche.
Ich mag es natürlich in einem rauchfreien Restaurant zu sitzen, aber ich möchte ja sehen, wie nächstes Jahr 200 Leute auf der Wiesn mal eben vors Zelt gehen um eine zu rauchen.
Was mich auch ärgert ist diese Bevormundung der Bürger. Ebenso wie das unsinnige Verbot des Verkaufs von Alkohol (an ERWACHSENE, hallo?) denke ich, wir müssen hier wieder einmal nicht alles überregulieren.
Wir sollten lieber einen Schritt in Richtung Kommunikation, Rücksichtnahme und Finden von Lösungen machen, denn langsam sehe selbst ich, daß die Gastronomen hier geschädigt werden.
Sie haben die Wahl zwischen Pest und Pocken: Bußen wegen Ordnungswidrigkeiten, weil sie das Rauchen gesetzeswidrig erlauben oder Anzeigen der Nachbarn, denn Gäste die VOR der Gaststätte stehen und rauchen, flüstern auch nicht immer und verursachen eben Geräusche.
Mittwoch, 30. Juni 2010
Verfassungsbeschwerde gegen die Volkszählung 2011
Unterstützt die Verfassungsbeschwerde des FoeBud e.V. gegen die Volkszählung.

Wie ich in meinen Vorträgen immer gern erwähne, habe ich mit der Computerei in den 80ern angefangen, als gerade Eltern und Lehrer gegen die geplante Volkszählung auf die Straße gingen. Die Welt und der Alltag waren noch nicht im mindestens von Computern durchdrungen wie heute, daher kann man böse vorwerfen, es sei keine Angst vor einer konkreten, sondern einer hypothetischen Bedrohung gewesen, weil ja eigentlich noch keiner wusste wie Computer und insbesondere Datenbankabfragen funktionieren und die Speicherkapazitäten gering waren.
Heute jedoch, im Rückblick gesehen, waren die Befürchtungen richtig, Fast jeder angedachte Daten-GAU ist inzwischen passiert. Bespitzelung am Arbeitslplatz, Zugänglichkeit von Einwohnermeldedaten über das Internet um nur 2 Dinge zu nennen - aber die Liste ist ENDLOS lang.
Den Protesten in den 80ern verdanken wir das Recht auf informationelle Selbstbestimmung.
Wieso zum Henker soll also heute, mit den aktuellen Speicherkapazitäten, Lagermöglichkeiten und Möglichkeiten der Zusammenführung von Daten WIEDER eine Volkszählung stattfinden, noch dazu nicht anonym, sondern pseudonym, der man sich nicht entziehen kann?
Zum Vergleich: die Daten der Erhebung in den 80ern passen heute locker auf einen USB-Stick. NIEMAND wird diese Daten je wieder wegwerfen. Sie stören ja nicht! Genau das wird mit den Daten der geplanten Volkszählung geschehen.
Zusammen mit Personenkennziffer, VERZEIHUNG, lebenslanger Steuernummer. dem neuen EPerso und Daten beim Einwohnermeldeamt kommen wir 1984 und dem gläsernen Bürger wieder ein Stück näher.
Ist das die Welt und die Gesellschaft, in der wir leben wollen? Ich jedenfalls will das nicht.
Bitte nehmt teil bis 12. Juli 2010! Ist nicht schwer, geht online!

Wie ich in meinen Vorträgen immer gern erwähne, habe ich mit der Computerei in den 80ern angefangen, als gerade Eltern und Lehrer gegen die geplante Volkszählung auf die Straße gingen. Die Welt und der Alltag waren noch nicht im mindestens von Computern durchdrungen wie heute, daher kann man böse vorwerfen, es sei keine Angst vor einer konkreten, sondern einer hypothetischen Bedrohung gewesen, weil ja eigentlich noch keiner wusste wie Computer und insbesondere Datenbankabfragen funktionieren und die Speicherkapazitäten gering waren.
Heute jedoch, im Rückblick gesehen, waren die Befürchtungen richtig, Fast jeder angedachte Daten-GAU ist inzwischen passiert. Bespitzelung am Arbeitslplatz, Zugänglichkeit von Einwohnermeldedaten über das Internet um nur 2 Dinge zu nennen - aber die Liste ist ENDLOS lang.
Den Protesten in den 80ern verdanken wir das Recht auf informationelle Selbstbestimmung.
Wieso zum Henker soll also heute, mit den aktuellen Speicherkapazitäten, Lagermöglichkeiten und Möglichkeiten der Zusammenführung von Daten WIEDER eine Volkszählung stattfinden, noch dazu nicht anonym, sondern pseudonym, der man sich nicht entziehen kann?
Zum Vergleich: die Daten der Erhebung in den 80ern passen heute locker auf einen USB-Stick. NIEMAND wird diese Daten je wieder wegwerfen. Sie stören ja nicht! Genau das wird mit den Daten der geplanten Volkszählung geschehen.
Zusammen mit Personenkennziffer, VERZEIHUNG, lebenslanger Steuernummer. dem neuen EPerso und Daten beim Einwohnermeldeamt kommen wir 1984 und dem gläsernen Bürger wieder ein Stück näher.
Ist das die Welt und die Gesellschaft, in der wir leben wollen? Ich jedenfalls will das nicht.
Bitte nehmt teil bis 12. Juli 2010! Ist nicht schwer, geht online!
Freitag, 25. Juni 2010
Werbung für Stuttgart 21
Ich kam letzte Woche nicht dazu: das Amtsblatt wiederum vermeldete, daß für dieses Jahr noch 1,6 Millionen Euro für Werbung für Stuttgart 21 zur Verfügung stehen.
Mit fallen spontan viele Dinge ein, für das man das Geld sinnvoller und effektiver verwenden könnte. Mit fehlen an manchen Tagen echt die Worte.
Mit fallen spontan viele Dinge ein, für das man das Geld sinnvoller und effektiver verwenden könnte. Mit fehlen an manchen Tagen echt die Worte.
fdp Stuttgart
Diese Woche im Amtsblatt auf der Seite der Fraktionen: die fdp Stuttgart setzt sich dafür ein, daß sich Stuttgart um die Ausrichtung des Eurovision Song Contest bewirbt. Yay! Kaum eine Stadt ist in diesem Fall abwegiger als Stuttgart und man verspricht sich aber ein besseres internationales Ansehen. .....Aber sonst haben wir hier keine Probleme, oder?
Hannover kommt als Heimatstadt von Lena in Betracht. Berlin als Hauptstadt immer. In Köln hat der Raab seine Firma. Aber Stuttgart? Manchmal ists schon so: über Baden lacht die Sonne, über Stuttgart die ganze Welt
Hannover kommt als Heimatstadt von Lena in Betracht. Berlin als Hauptstadt immer. In Köln hat der Raab seine Firma. Aber Stuttgart? Manchmal ists schon so: über Baden lacht die Sonne, über Stuttgart die ganze Welt
Dienstag, 15. Juni 2010
Shack - Hackspace Stuttgart
Heute war ich dann endlich im Shack.
Als der CCCS seine Vorträge noch in den Wagenhallen abhielt, hörte ich oft, das sei ja abgelegen und schwer zu finden (Innerer Nordbahnhof). Der Shack nun (Äußerer Nordbahnhof) ist noch abgelegener und noch schwerer zu finden, selbst wenn man schon die Adresse und das Gelände gefunden hat, aber die Fußwege vom Eckartshaldenweg aus sind immerhin mit Schildern angezeigt! In der dunklen Jahreszeit ist aber ne Taschenlampe schon angebracht - ich hab auf dem Rückweg die Treppe kaum wiedergefunden, die sich in den Büschen verbarg, und wir haben Mitte Juni und es war quasi noch taghell
Aber: die haben seit Mai dort echt was auf die Beine gestellt. Es gibt Tische, Sofas, Deko und offenbar auch genug Leute mit Auto, die die Getränkeversorgung sicherstellen. Das ist schon ziemlich cool. Wir hatten damals ja echte Probleme immer alles Zeug in die Wagenhalle zu karren. Beim Shack gibt es offenbar aber genug Freiwillige und das gefällt mir.
Außerdem wurde ich Zeugin einer Tablet-PC-Reparatur. Der junge Mann nahm den Rechner komplett auseinander. Ich habs ja nicht so mit Hardware und hätt mir vielleicht mal die Mailadresse geben lassen sollen für alle Fälle
Jedenfalls hatte die Besitzerin des Tablet-PC ihn versehentlich in Sojamilch gebadet und die Säuberungsaktion wäre vermutlich am Sonntag etwas einfacher gewesen. Der PC war im Gegensatz zu seiner Besitzerin jedenfalls kein Veganer und das CD-Laufwerk war regelrecht festgeklebt.
Nach dem Zusammenbauen blinkten leider einige LEDs und der Bildschirm blieb schwarz. Ein erfahrener LUGSer und Hacker gab dann zu bedenken, daß man den Rechner vielleicht mit destilliertem Wasser hätte behandeln sollen, was dann flugs von der Tanke geholt wurde. Wie es dem Patienten danach erging, habe ich an diesem Abend aber nicht mehr abgewartet.
Nett wars!
Als der CCCS seine Vorträge noch in den Wagenhallen abhielt, hörte ich oft, das sei ja abgelegen und schwer zu finden (Innerer Nordbahnhof). Der Shack nun (Äußerer Nordbahnhof) ist noch abgelegener und noch schwerer zu finden, selbst wenn man schon die Adresse und das Gelände gefunden hat, aber die Fußwege vom Eckartshaldenweg aus sind immerhin mit Schildern angezeigt! In der dunklen Jahreszeit ist aber ne Taschenlampe schon angebracht - ich hab auf dem Rückweg die Treppe kaum wiedergefunden, die sich in den Büschen verbarg, und wir haben Mitte Juni und es war quasi noch taghell
Aber: die haben seit Mai dort echt was auf die Beine gestellt. Es gibt Tische, Sofas, Deko und offenbar auch genug Leute mit Auto, die die Getränkeversorgung sicherstellen. Das ist schon ziemlich cool. Wir hatten damals ja echte Probleme immer alles Zeug in die Wagenhalle zu karren. Beim Shack gibt es offenbar aber genug Freiwillige und das gefällt mir.
Außerdem wurde ich Zeugin einer Tablet-PC-Reparatur. Der junge Mann nahm den Rechner komplett auseinander. Ich habs ja nicht so mit Hardware und hätt mir vielleicht mal die Mailadresse geben lassen sollen für alle Fälle
Jedenfalls hatte die Besitzerin des Tablet-PC ihn versehentlich in Sojamilch gebadet und die Säuberungsaktion wäre vermutlich am Sonntag etwas einfacher gewesen. Der PC war im Gegensatz zu seiner Besitzerin jedenfalls kein Veganer und das CD-Laufwerk war regelrecht festgeklebt.
Nach dem Zusammenbauen blinkten leider einige LEDs und der Bildschirm blieb schwarz. Ein erfahrener LUGSer und Hacker gab dann zu bedenken, daß man den Rechner vielleicht mit destilliertem Wasser hätte behandeln sollen, was dann flugs von der Tanke geholt wurde. Wie es dem Patienten danach erging, habe ich an diesem Abend aber nicht mehr abgewartet.
Nett wars!
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